Fahrzeugklassen

Für Einsteiger ist es zuweilen ganz schön schwierig, die Übersicht über die vielen Fahrzeugklassen zu behalten. Daher zeigen wir hier mal was es so alles gibt. Die beim AMC gefahrenen Modelle sind alle elektrisch angetrieben im Maßstab 1:10. Daher beschränken wir uns zunächst auf diese Kategorien.

Zunächst die Off-Roader. Gängige Hersteller sind Team Associated, Losi, Team C, Tamiya, Kyosho, LRP, Hot Bodies, X-Ray

2WD Buggy
Nicht nur beim AMC die populärste Fahrzeugklasse. Auf dem griffigen Kunstrasen haben die heckangetriebenen Buggys kaum einen Nachteil gegenüber den allradangetriebenen Kollegen, sind aber günstiger in Anschaffung und Unterhalt.

4WD Buggy
Allradangetrieben mittels Kardanwelle oder Antriebsriemen, erlebt diese Klasse gerade wieder einen Aufschwung. Die 4WDs ist die schnellste und damit auch die schwierigste Rennklasse, da hier mit sehr leistungsstarken Motoren gefahren wird.

Truck / Truggy / Monster
Die Klasse hat unterschiedliche Bezeichnungen. Da diese früher aus Monstertruck-Modellen hervor ging, hält sich diese Bezeichnung hartnäckig. Truggy dagegen ist der Mix aus "Truck" und "Buggy" und das ist genau, was sie sind. Wettbewerbsmodelle haben wie die 2WD Buggys einen Heckantrieb. Meist sind sie auch technisch sehr ähnlich wie die Buggys. Haben aber eine andere Karosserie und größere Reifen.

Short Course Truck 2WD
Die Short Course Trucks sind eine noch recht junge Klasse und den entsprechenden Vorbildern aus den USA nachempfunden. Auch hier ist die technische Ähnlichkeit zu den Truggys und 2WD Buggys unübersehbar. Allerdings ist der Radstand länger. Die große Karosserie und die Rammer vorne, hinten und an den Seiten schützen die Technik und machen diese Fahrzeuge sehr robust. Bis zur Saison 2015 wurden diese Fahrzeuge beim AMC entsprechend der Rennreglements mit einem 13,5T Brushless-Motor betrieben. Jetzt ist die Motorisierung aber frei.

Short Course Truck 4WD
mit aufgesetzter Karosserie ist ist die allradangetriebene Variante der SCTs optisch nicht von den heckgetriebenen Brüdern zu unterscheiden. Unter der Haube steckt aber zumeist Renntechnik aus den großen 1:8er Buggys. Das heist robuste massive Antriebstechnik, stabile Fahrwerke, aber auch andere Motoren und Regler als bei den anderen 1:10er Modellen. Hier meist noch ohne Sensortechnik. Das Gesamtgewicht ist 1-1,5KG höher als bei den 2WDs. Auf engeren Kursen sind die "Dicken" etwas im Nachteil, aber auf großen schnellen Strecken sind die Fahrleistungen spektakulär.

Fun Klasse / Käfer
Die Fun Klasse ist zwar keine "offizielle" Rennklasse, wird aber bei vielen Rennveranstaltungen gefahren. Die einzige Beschränkung ist der obligatorische 17,5T Motor und ein Regler ohne leistungssteigernde "Powerprogramme". Hier dürfen Fahrzeuge aller klassen eingesetzt werden. Sehr gerne werden jier auch Modelle gefahren, die in keine der anderen Klassen passen.

In der Saison 2015 entstand im AMC als Unterkategorie die "Käfer-Klasse". Unter der Käfer-Karosserie steckt üblicherweise ein 2WD Buggy. Da die Leistung der Fahrzeuge hier sehr nah beieinander liegt und das Fahrbild einfach klasse ist, haben die Käfer beim AMC einen großen Boom ausgelöst.

Scale Crawler 
Die "Scaler" sind keine Rennklasse und fahren daher auch nicht auf der Rennstrecke, sondern klettern in vorbildgetreuer Langsamkeit über unseren Crawler-Parcors oder andere am liebsten unwegsame Gelände. Die "Scaler" haben eine vorbildgetreue Karosserie die oft liebevoll detailliert und auch mit Beleuchtung ausgestattet werden. Die Marke Axial hat hier den größten Marktanteil

Competition Crawler
Auch für diese extremen Kletterer gibt es ein reales Vorbild. Diese Fahrzeuge machen vor kaum einem Hindernis halt und sind eher zweckmäßig gebaut. Bei Wettbewerben gibt es auch noch einige Klassen-Unterscheidungen (1-motorig, 2-motorig etc.)






Glattbahner / On-Roader
Leider hat der AMC für diese Fahrzeugklassen keine passende Rennstrecke, was einige Mitglieder aber nicht davon abhält, auch solche Modelle erfolgreich zu bewegen.
Gängige Hersteller sind X-Ray, Team Associated, Team Magic, Team C, Tamiya, Kyosho, Hot Bodies und andere.



Tourenwagen
Die populärste Glattbahn-Kategorie gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen. optisch und technisch sind die Chassis der unterschiedlichen Hersteller sehr ähnlich. Allradantrieb ist obligatorisch. Die Karosserien sind aerodynamisch sehr hoch entwickelt, haben daher aber keinen direkten Bezug mehr zu einem realen Vorbild.

M-Chassis
Diese Modelle sind etwas kleiner als die normalen Tourenwagen. Ursprünglich kommen die M-Chassis von Tamiya und hben entweder Front- oder Heckantrieb. Inzwischen gibt es Fahrzeuge in diesem Maßstab aber auch von anderen Herstellern und mit Allradantrieb.

Youngtimer
Seit einiger Zeit werden im Westen die Youngtimer gefahren. Eine Rennserie die dem Original nachempfunden ist und 3 unterschiedliche Chassisklassen hat. Die Karosserien entsprechen Vorbildern von 1966 bis 88. Hier gibt es weitere Infos.

Formel 1
Formel 1 Fahrzeuge erfreuen sich in letzter Zeit wieder größerer Beliebtheit. Technisch sind diese Chassis recht einfach aufgebaut, aber durch den direktantrieb auch mit den hier üblichen 21,5T-Motoren sehr schnell.


Gruppe C / LMP
Diese Fahrzeuge basieren auch auf den Formel 1 Chassis, nur mit anderen Karosserien. Je nach Reglement werden hier Hohlkammer- oder Moosgummireifen gefahren.

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